Montag, 6. Juli 2015

Dein Recht in der Schule


© contrastwerkstatt - fotolia.com
Schule ist kein rechtsfreier Raum.

Die öffentliche Schule ist - anders als die Hochschule - als unselbständiger Teil der staatlichen Verwaltung eine Verwaltungsbehörde. Alle öffentlichen Schulen sind an die Regelungen ihrer jeweiligen Landes-Schulgesetze gebunden, öffentliche Schulen müssen sich also an's Gesetz halten.

Jedes staatliche Handeln ist überprüfbar, auch die Handlungen einer öffentlichen Schule sind auf Richtigkeit hin überprüfbar.

Entscheidungen von Schulen oder Schulbehörden können angegriffen werden, sie können auf Richtigkeit hin überprüft werden, es kann verlangt werden, dass sie abgeändert werden.

Hierbei ist unbedingt die Frist von einem Monat zu beachten.

An dem Tag, an dem das Schreiben der Schule oder der Schulbehörde im Briefkasten ist, beginnt die Frist von einem Monat zu laufen. Innerhalb dieses Monats müssen förmliche Verfahren wie Widerspruch zur Überprüfung eingeleitet werden.

Untätigkeit und Fristablauf führen zu Rechtsverlusten, d. h. es kann dann nicht mehr verlangt werden, dass die Entscheidung der Schule oder der Schulbehörde abgeändert wird.

Das förmliche Verfahren Widerspruch können Eltern für Ihr Kind betreiben. Angesichts der Komplexität des Alltags und einer damit einhergehenden enormen Regelungsdichte darf aber bezweifelt werden, dass Eltern den Widerspruch so optimal begründen können wie ein fachkundiger, erfahrener Anwalt.


Aber auch die privaten Schulen müssen sich an Spielregeln halten. Auch die Handlungen einer privaten Schule sind auf Richtigkeit hin überprüfbar. Dies gilt vor allem für eine ausgesprochene Kündigung der Privatschule.




Klick Kontaktaufnahme