Freitag, 9. Oktober 2015

AD(H)S, Legasthenie, Dyskalkulie und Schule

Ein Schüler, der an einer Erkrankung oder an einer Behinderung leidet, trifft im Schulalltag erfahrungsgemäß auf Probleme.

So stellt sich schon bei der Schulwahl die mitunter schwierige Frage nach der 'richtigen' Schule. Geht die gewünschte Schule auf das besondere Kind dann auch tatsächlich ein?

Im Schulbetrieb selbst stellen Prüfungen meist ein Problem dar. 

Es ist völlig klar, dass kranke oder behinderte Schüler nicht benachteiligt werden dürfen. Konkret bedeutet es, dass kranke oder behinderte Schüler Nachteilsausgleich fordern dürfen.

Nachteilsausgleich ist Ausfluss des Gleichheitsgrundsatzes, der Chancengleichheit und dem Verbot der Benachteiligung wegen Krankheit und Behinderung. 

Daher gewähren die Landeschulgesetze Notenschutz oder Nachteilsausgleich wie beispielsweise Schreibzeitverlängerung. 

Ein fachkundiger Anwalt kann bei Erkrankung und Behinderung eines Schülers neben den medizinischen Fachleuten auch ein Helfer sein. 

Lassen Sie sich über den Anspruch auf Nachteilsausgleich beraten. Lassen Sie sich bei seiner Durchsetzung helfen. Es dürfen nämlich Zweifel angemeldet werden, ob die Schulen in der täglichen Praxis das Verbot der Benachteiligung wegen Krankheit und Behinderung auch wirklich beherzigen.