Montag, 26. Oktober 2015

Uni, FH, Studium TIPP 1: frühzeitig vorher informieren!

Prüfungstipp 1: frühzeitig vorher informieren!

Erstsemester, Studierende, Referendare aber auch Schüler, Auszubildende, Anwärter haben sich vorab zu informieren, welche Regeln, Rechte und Pflichten für ihn/sie einschlägig sind - die Gerichte in allen Bundesländern und in allen Instanzen sehen es seit Jahrzehnten so.

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Beispiel Schüler:
"Entscheidungserhebliche Gründe für eine vorrangige Berücksichtigung der Schülerin hat diese bei der Anmeldung nicht vorgetragen. Solche sind auch jetzt nicht ersichtlich."

Beispiel Studierende:
"sich rechtzeitig über die für das Prüfungsrechtsverhältnis geltenden Vorschriften zu informieren"

Beispiel Referendare:
"davon auszugehen, dass die Beamtin das rechtliche Ausmaß ihres Handelns kennt und sich ggf. zuvor beraten lassen hat."

sich rechtzeitig informieren, das rechtliche Ausmaß des Handelns kennen und sich ggf. zuvor beraten lassen
dies kann dem Schüler, Privatschüler, Abiturienten, Auszubildenden, (Beamten-) Anwärter, Studenten oder Referendar von der Ausbildungsstätte oder von dem Gericht entgegen geschleudert werden.

Der Ausspruch der alten Römer
"Ignorantia iuris nocet! / Unkenntnis des Gesetzes schützt vor Strafe nicht!" 
passt auch hier.

Lassen Sie sich von Fachkundigen beraten, gehen Sie aber bitte nicht davon aus, dass Sie beim Lehrer, beim Professor oder beim Ausbilder eine Rechtsberatung bekommen. Für eine fachkundige unabhängige Rechtsberatung ist die Anwaltschaft zuständig.

TIPP vorher informieren, vorher informieren, vorher informieren.
Vor einer anstehenden Entscheidung gilt es, sich umfassend zu informieren.