Mittwoch, 28. Oktober 2015

Uni, FH, Studium TIPP 3: Fristen einhalten!

Prüfungstipp 3: Fristen einhalten!

Es ist immer eine Frist bestimmt. Die muss eingehalten werden.


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Für etwaige Fehler oder Störungen in Prüfungen gibt es unterschiedliche Reaktionsmöglichkeiten
(Verfahrens-) Rüge, Rücktritt, (Bewertungs-) Rüge, Überdenken-Begehren, Widerspruch (soweit im jeweiligen Bundesland überhaupt vorgesehen), Klage oder Rechtsmittel, Eilrechtsschutzverfahren -
wobei wiederum jeweils verschiedene Fristen gelten.

Eine Frist dauert
wenige Stunden, einen Tag, wenige Tage, eine Woche, zwei Wochen, einen Monat oder ein Jahr.

Vielfach lässt sich eine Frist bzw. Beginn, Ende, Dauer der jeweils einschlägigen Ausbildungs- und Prüfungsordnung (für Schüler dem Schulgesetz; für Azubis der Prüfungsordnung) entnehmen.

Gerichte haben die Begriffe (beispielsweise unverzüglich) in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen bzw. in den Schulgesetzen definiert.

TIPP Bestehen Zweifel, wann die Frist beginnt, wann endet, wie lange die Frist dauert, so ist es sinnvoll, wenn der Prüfling sich rechtzeitig vor der Prüfung bzw. rechtzeitig vor dem angenommenen Ende der Frist beraten lässt.

Folgen einer versäumten Frist
Fristablauf und Untätigkeit haben den endgültigen Rechtsverlust zur Folge. Endgültiger Rechtsverlust bedeutet sehr frei übersetzt "man darf deswegen nie mehr motzen".

Anfechtung und Beanstandung beispielsweise von "nicht versetzt" oder "nicht bestanden" sind für immer ausgeschlossen, wenn die Frist versäumt wurde.

TIPP Wenn für die Erhebung eines Widerspruchs die Frist von einem Monat bestimmt ist, dann müssen Sie den Widerspruch unbedingt innerhalb dieses Monats erheben.





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