Donnerstag, 20. April 2017

Nachteilsausgleich Schule


Ein Schüler, der an einer Erkrankung oder an einer Behinderung leidet, trifft im Schulalltag erfahrungsgemäß auf Probleme. Leider noch immer, obwohl doch anscheinend alle von Inklusion in Schule sprechen.

Zum nahenden Ende des Schuljahres und kurz vor Ausgabe der Jahreszeugnisse lohnt die Überprüfung, ob ein Nachteilsausgleich von Ihnen als Eltern schriftlich beantragt worden ist und ob Nachteilsausgleich von der besuchten Schule auch tatsächlich gewährt worden ist. Im Schulbetrieb stellen schulische Prüfungen und ihr "Ablauf" nämlich häufig ein Problem dar.

Es ist völlig klar, dass kranke oder behinderte Schüler nicht benachteiligt werden dürfen. Konkret bedeutet es, dass kranke oder behinderte Schüler Nachteilsausgleich fordern dürfen (müssen).

Nachteilsausgleich ist Ausfluss
  •  des Gleichheitsgrundsatzes
  •  der Chancengleichheit
  •  dem Verbot der Benachteiligung wegen Krankheit und Behinderung.

Daher gewähren die Landesschulgesetze Notenschutz oder Nachteilsausgleich wie beispielsweise Schreibzeitverlängerung. Andere Maßnahmen sind auch möglich.

Ein fachkundiger Anwalt kann bei Erkrankung oder Behinderung eines Schülers neben den medizinischen Fachleuten auch ein Helfer sein.

Lassen Sie sich über den Anspruch auf Nachteilsausgleich beraten.
Lassen Sie sich bei der Durchsetzung des Anspruchs auf Nachteilsausgleich helfen.

Es dürfen nämlich Zweifel angemeldet werden, ob die Schulen in der täglichen Praxis das Verbot der Benachteiligung wegen Krankheit und Behinderung auch wirklich beherzigen.